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Wie führt Vorhofflimmern zum Schlaganfall?

Durch das Flimmern der Vorhöfe staut sich das Blut immer wieder kurzfristig und bleibt zu lange im Herzen. Blut, das nicht bewegt wird, gerinnt jedoch schnell. Beim Vorhofflimmern können sich deshalb an den Wänden der Vorhöfe Blutgerinnsel bilden. Die Gefahr: Lösen sich diese, werden sie vom Blutstrom mitgeschleppt und können Blutgefäße verschließen. Die Blutgerinnsel können beispielsweise vom Blutstrom in Richtung Hirn gepumpt werden und damit den Blutfluss im Gehirn beeinträchtigen. Das Gehirn wird in nachgeordneten Arealen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Folge: ein Schlaganfall.1,2 Nervenzellen sterben dann innerhalb kürzester Zeit ab. Die Körperfunktionen, die normalerweise von diesen Nervenzellen gesteuert werden, fallen dadurch aus. Das Gehirn wird geschädigt, was zu körperlicher Behinderung oder sogar zum Tod führen kann.3

Sehen Sie hier "Wie Vorhofflimmern zum Schlaganfall führt"

Quellen:
  1. Atrial Fibrillation Fact Sheet, National Heart Blood and Lung Institute Diseases and Conditions Index, October 2009. Last viewed April 2011 at http://www.nhlbi.nih.gov/health/dci/Diseases/af/af_what.html
  2. Herzrhythmusstörungen heute, Deutsche Herzstiftung, November 2006, S.38. Last viewed May 2011 at http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Herzrhythmusstoerungen.pdf
  3. Global Burden of Stroke, World Health Organisation. Last viewed April 2011 at http://www.who.int/cardiovascular_diseases/en/cvd_atlas_15_burden_stroke.pdf
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